neptunia die blubbernixe

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scheiße, das paßt ...

gummibärchenorakel ... verdammt, ich mußte sie mir ziehen, die magischen fünf. und was ich lese möchte ich nicht wirklich hören, zumindest nicht so deutlich ... aber trotzdem, das grüne rettet mich *smile*

 

Zwei rote, zwei gelbe, ein grünes Bärchen

KRITIK, BEGRENZUNG, SELBSTVERTRAUEN

Zwei rote und zwei gelbe Streifen, von einem grünen Band umwunden, das ist das Wappen der traditionsreichen British Critics Association. Das ist die Vereinigung britischer Kritiker, Musikkritiker, Kunstkritiker, Literaturkritiker, Restaurantkritiker. So eine Vereinigung gibt es vielleicht nur in England. Aber Kritiker gibt es auch bei uns. Sie zum Beispiel. Sie gehören sogar zu der besonders scharfen Sorte der Kritiker. Ob Sie das immer offen äussern, wissen wir nicht; wir haben da sogar unsere Zweifel. Aber in Ihrem Köpfchen rattert eine Urteilsmaschinerie, eine geistige Guillotine. Ist was dagegen zu sagen? Überhaupt nicht. Sie haben eben einen scharfen Verstand. Nur, dieser Verstand könnte Ihnen gelegentlich im Wege stehen. Weil Sie dauernd Urteile abgeben, nicht über andere, sondern auch über sich selbst. Sie bewerten ständig, was Sie tun. Und das kann enorm hemmen. Da zum Beispiel, wo es auf Offenheit ankommt: in der Liebe, in der Sexualität. Auch in der Kunst, wenn Sie selbst kreativ sein wollen. Zweimal Rot steht für eine latente Aggressivität, aber auch für die Furcht, die dahintersteckt. Zweimal Gelb für Begrenzungen und Blockaden und den Neid, der daraus entsteht. Das eine grüne Bärchen aber steht für die Wandlung, die sich gerade bei Ihnen vollzieht. Für Ihre Bereitschaft, Klarheit zu schaffen in Beziehungen, im Job, in Ihrer Wohnung. Für die Leichtigkeit und Souveränität, die Sie erlangen, indem Sie unerledigte Angelegenheiten abschliessen. Für das Selbstvertrauen, das Ihnen dadurch zuwächst. Und das Ihnen ermöglicht, Ihr Urteilsvermögen so einzusetzen, dass es Ihnen und anderen hilft. Und den Verstand mal abzuschalten, wenn nur Gefühl gefragt ist. He! Nicht lästern! Abschalten!

Orakel vom Freitag, 3. August 2007, 14:20 Uhr

 

3.8.07 14:23


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berlin-bericht

samstag bis montag
wetter: strahlend

zugfahrt hin: erfrischend. bereits nach leizig schon eine viertel stunde verspätung. dann stop mitten auf der strecke. eine durchsage: wegen eines personenschadens verspätung. die nächste durchsage: auf grund von rettungsarbeiten werden wir umgeleitet. alles murmelt. alles? nicht alles. eine blondine grieft panisch zum handy: "wir stehen mitten auf der strecke. ... ich hab keine ahnung warum. aber dafür kann ich nichts! ... stau? wir stehen nicht im stau! ... ich weiß nicht, warum wir stehen ... nein, ich weiß nicht wann wir weiter fahren ..."

okay, beim satz "nein, wir stehen nicht im stau" habe ich einen lauten lachkrampf bekommen. und mit erleichterung fingen alle anderen auch an. die blondine telefonierte dann noch einige male mit ihrer mutter, beinahe hatte ich mitleid. wir fuhren in berlin komplett hintenrum ein, also vom norden her, hatten fast eine stunde verspätung aber dafür gutes wetter.

das hotel in der oranienburger straße war zwar modern, aber klein und orginell. um uns herum hauptsächlich junge touris unklusive einem abrißhaus, in dem sich neben einem internetcafe, einer disco, einem biergarten und ein seltsamer laden auch eine galerie eingenistet hatte. der bär tobte, aber das war okay wenn man selber nicht vor drei ins bett kommt.

nach ein wenig frischmacherei der weg entlang der oranienburger straße, vorbei an der synagoge mit der goldenen kuppel zum hackeschen markt. die versprochene einkaufspassage war eine tourifalle, aber das essen danach im kadima göttlich. russisch-jüdisches nobelessen, danach war mir auch der sinn. der weg zum reichtagsgebäude, das bei nacht einen schönen blick geben soll ... wenn man vor 22 uhr da ist. waren wir aber nicht. schließlich der mai tai beim inder vor unserem hotel und der injektierte mandarinen vodka (hangar one) in der vodka bar IN unserem hotel. hatte ich etwa deswegen das hotel ausgesucht? naja, eine bar die velvet louge heißt, der kann ich nicht widerstehen ...

sonntag. ausgiebiges frühstück mit rührei und sekt. dann auf zum pergamon museum. vor dem pergamon museum nicht nur ein niedlicher nippes- und schnickschnackmarkt. außerdem auch noch ein wolf der auf uns wartete ... nach dem erwerb von ein paar fossilien (was sonst als schwere steine trägt man einen tag lang mit sich herum ...) durch den nebeneingang direkt ins reich des orients und der antike. wao. ich war beeindruckt. tausend fotos, mit und ohne wolf oder nixe. nach zwei stunden raus an die frische luft.

als nächstes der spaziergang über unter-den-linden. direkt auf das - hinter einer baustelle verborgene - brandenburgertor. dann die currywurst und eine berliner weiße - zumindest ein paar schlucke von diesem alkopopdingens. rechts ab zum reichtagsgebäude, das seine kuppel für uns öffnete ... oh, aber vorher nicht das alberne durchleuchtungstamtam vergessen ... berlin lag uns zu füßen! aber je weiter man unter die kuppel marschierte, desto heißer wurde es. deshalb ein erfrischungseis auf dem reichstagsgebäudedach. (nochmal bekomm ich das wort nicht mehr hin ...) so. und dann waren wir reif für die schifferlfahrt - einmal spree rauf und einmal runter, eine stunde lang sonne und lauer wind, gebäude, die an einem vorrüber schweben ...

und dann mußte mein wölfchen den zug erwischen. aber es war schön!

wir touristeten weiter. frischmachen im hotel. dann essen beim inder schräg rechts vom hotel. naja - sagen wir mal so, indisches convenian food ist - eßbar, aber man hat noch tage davon ... deshalb machten wir noch einen kleinen spaziergang, vorbei an den hackeschen markt, am fernsehturm vorbei (der hatte auch schon zu) irgendwie an der spree entlang und dann kurz vor unter-den-linden über eine kleine kirmes (die gerade schloß zum gauklerfest. die gaukler waren zwar auch schon weg, aber es gab eine bayrische salsaband (die welt ist klein), jede menge stände mit kunsthandwerk, kitsch und essen - und ein paar stände mit trinkbarem. rein also mit der caipi und dem sex-on-the-beach.

und dann und dann richtung hotel, nicht ohne die bar zu besuchen und den melonen-martini-absacker zu vertilgen. plumps ins bett.

und plumps wieder auf. montagmorgenfrühstück mit rühreier und sekt (schließlich muß man sich stärken). dann gepäck im hauptbahnhof deponieren. nicht etwa in schnöden schließfächern. nein, zuerstmal durch eine sicherheitsdingens. wie gut, daß unsere tasche nicht beim inder gegessen hatte, sonst wär sie wegen verdächtigen gasen entschärft worden ...

sooooooo, dann auf zum bahnhof zoo, schließlich kann man nicht nur den oten abklappern. und da waren sie, die wohlbekannten straßen mit demcharme der 70er jahre. abgefuckt, touristenüberfüllt und - langweilig. dieser teil ist nur bei nacht erträglich. aber nichts hat sich geändert, es war die gleiche athmosphäre wie vor ... einer millionen jahre. das kadewe von außen häßlich und von innen unterkühlt und unspektakulär. das europacenter so aufregend wie das pep. so aufgehübscht der osten war, so abgefuckt ist der westen. irgendwie tröstlich ...

zu guter letzt zurück zum hauptbahnhof, döner gekauft und rein in den zug. und in münchen in zwei minuten vom gleis 18 zum gleis 33 gehechtet - das war eine leistung!

jetzt sind schon wieder zwei tage vorbei, aber irgendwie bin ich noch nirgends angekommen, weder hier noch dort ... war ich weg?

8.8.07 23:53


der tag ist vorbei ...

... wie was der tag ist vorbei??? das geht nicht, nicht so schnell! es ist sonntag, ein tag, der ruhig vor sich hin fließt, an dem man ruhen soll! aber das hab ich irgendwie verpaßt ...

die frage ist die, ob das am alter liegt oder am zeitgeist oder am geist der zeit ... oder ob in den ecken irgendwelche grauen männer meine zeit verqualmen? jedenfalls ist es höllisch gespenstisch, dieses zeitrasen. okay, es gibt das zeitfahren beim radsport ... aber beim leben? leben wir auf zeit? wer am schnellsten gelebt hat wird erster? und was bitte ist das ziel???

hätte ich drei wünsche frei, würde ich mir als erstes eine langsamere zeit wünschen. dann ein bißchen extrazeit für die dinge, die man genießt, und schließlich zeit für ein paar unnütze aber schöne dinge wie latein oder russisch lernen.

ach, ich wäre ein zeitkrösus! 

19.8.07 23:39


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