neptunia die blubbernixe

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schneetreiben im kopf

der tag war ein rausch. ein rausch an worten und bildern, an stimmen und geräuschen. mein mund ist ausgetrocknet, trotz all dem wasser, das ich ihn hineinschütte. ich hab das gefühl, der sauerstoff ist aus der welt entschwunden ...

... und trotzdem war der tag nicht schlecht. ich hoffe nur, aß ich ein paar stunden allein mit mir selbst herausschlagen kann, die nächsten zwei wochen. ich seh mich schon wie eine verrückte arbeiten ... aber nein, so schlimm wird es schon nicht werden. ich bestelle mir es einfach, manchmal sind die dinge simpel, man darf es nur nicht vergessen ...

also, wertes universum, einmal urlaub für mich und zwar die nächsten beiden wochen. keine arbeitsmails oder anrufe dafür schönes wetter und muuuuße! *blink* danke! :D

12.7.07 00:53


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sternenhimmel und japanfest

was frau sturmfreie-bude gleich so alles anstellt ...

da geht sie zuerstmal gleich aufs haindling.konzert in benediktbeuern. nicht, daß das konzert so wichtig gewesen wäre. immerhin war es das ... momentmal ... vierte seiner art und sie gleichen sich wie ein ei dem anderen und auch paul verliert irgendwann ihren mitgröl-charme. aber da war das kloster und da war der sternenhimmel. und danach war noch die voodoofreundin, die bis um drei geplaudert hat. und dann kam der samtag, er begann spät, das frühstück war ein spätstück und endete um drei. die stunden unterm sonnenchirm waren faul und der abend unterm sternenhimmel beredet.

dann der sonntag mit einem gehuschten sonntagsfrühstück, der fahrt im zug, in der sbahn und schließlich in der ubahn. dann das fest hinterm haus der kunst. 35 grad im schatten und eine millionen menschen. so viele menschen waren noch nie da - und noch nie so wenig zu sehen, wenn man es auf jeden besucher umrechnet.

und dann waren sie da. bisher habe ich sie noch nie dort gesehen. unendlich viele gothic lolitas, gothics, schwarze punks. überall nietenhalsbänder, zerrissene netzstrümpfe, totenköpfe und schwarz-rot-pinkes haar. schwarzumränderte augen. schwarze tshirts, schwarze hosen, schwarze röcke, schwarze taschen. und viel weiße haut. oh wie lustig. und ich fühlte mich wie ein gruftie unter den grufties. alle so blutjung blutleer. auf der suche nach dem gefühl der mangas und - und was? diesem morsch-muffigem japan-gedröhnsel? diese morbige melancholie?

hmmm ... ich hab sie nicht gefunden.
oh, im übrigen auch nicht meine japanische freundin, ich mache mir jetzt sorgen, schon seit monaten kein ton, obwohl wir uns hätten begegnen können ...

und dann noch die steuerfahnungsgeschichte von sweet-alter-ego ... holla ...

und jetzt bin ich platt, schlürfe den restlichen rotwein und werde in bälde in einen schlaflosen traum fallen. jaja, onkel freud. das war mein gedanke, aber mein verstand hat es richtig umgedreht ...

15.7.07 22:18


die geschichte von der spinne und der heuschrecke ...

... oder wer wen zuerst frisst.

das zumindest konnte ich weder philosophisch noch empirisch herausfinden. dabei habe ich die beiden fast drei tage beobachtet. alleine zwei nächte verbrachten sie an der decke im badezimmer, immer im gleichen abstand aber in unterschiedlichen orten. manchmal schien das heuschreckchen zu zittern. vor wem? oder die spinne hing eingerollt an einem kurzen faden. versponnen? 

ich glaube, sie haben sich beobachtet. oder miteinander kommuniziert? hatten sie angst voreinander? war es ein kräftemessen? waren sie sich grün oder spinnefeind? ...

die frage hat sich von selbst erledigt. mein süßer unerschrockener schwager hat sich nicht auf die fragerei eingelassen, ein taschentuch gepackt, und erst die eine und dann die andere von der decke geholt, zusammengequetscht und in den mülleimer geschmissen.

tja, im tod haben sie ihren abstand verloren und gemeinsam den himmel oder die hölle erobert ... 

25.7.07 01:06


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