neptunia die blubbernixe

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dekadenz

ein raum, getaucht in buntes und doch dunkles licht. gefüllt mit endlos vielen automaten, vor denen starrblickende menschlein kleine geldstücke in schlitze stecken und knöpfe drücken. keine gespräche, keine gefühlsbewegungen, nur nonverbale, haptische kommunkation mit blinkenden lichtern auf grellbunten monitoren. hin und wieder rasselnde geldstücke.

der nächste raum ebenfalls gehüllt in dunkles licht, rauchgeschwängert. hektisch agierende menschlein an endlos vielen großen tischen, gemurmelte zahlen, das surren von kugeln in holzkesseln, das schrappen von plastikchips, die von einem ende der tische an das andere gezogen werden.

dazwischen mein kindliches ich, strahlende augen, spiellust, leises gekicher, ich setze gewagte zahlenkombinationen beim roulette und kann mich nur mit einem automaten anfreunden, der kismet verspricht ... trunken von prosecco und der atmosphäre widerstehe ich der versuchung, über mein limit zu gehen, daß ich eigentlich schon in einer halben stunde verzockt habe ...

 

begonnen hat der abend mit einer führung. das tegernseer tal ist klein und mit meinen freunden begegnen mir in diesem dunklen ambiente einige bekannte, die nicht nur mit dem spielbetrieb beruflich zu tun haben.
die führung ist klasse, neben den üblichen erklärungen erfahre ich auch interessante inoffizielle details. der spielbank boss flirtet mit meiner voodoofreundin. ein freund von ihr und ein freund meiner lieblingsschwester überschütten uns mit feuerzeugen, kugelschreibern und gummibärchen. faszinierend die extra-vorführung am sonder-roulettetisch. ich lecke blut ...

 

und es ist unglaublich, die menschlein zu beobachten. sie scheinen wie hypnotisierte kaninchen, gieren nach dem klang von plastikchips und münzen, träumen vom geldsegen, während ihnen das geld aus den fingern rinnt ... jemand gewinnt das auto und damit entfacht sich die gier in den augen der menschlein von neuem ...

 

ich werde wieder dorthin gehen, die menschlein schauen, dem roulette verfallen und kismet auf die probe stellen. ich bin leichtsinnig, aber ich bleibe im rahmen. seit ich das lottospielen aufgegeben habe, kann ich mein geld doch auch anders verpulvern ...

2.4.06 13:50


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weiß - wein - tod

weiß

aaargh! heute morgen bin ich aufgewacht und konnte meinen augen nicht glauben. die welt erstrahlte in grausamen weiß! ja, es hatte gestern angefangen zu schneien. aber wer hätte gedacht, daß 10 zentimeter dieses verhassten etwas einfach iegen bleiben?? die sträucher und bäume strecken mitleidserhaschend ihre kahlen, weißbedeckten ästchen in die luft, wie finger aus dem grab ...
das meiste ist jetzt weggeschmolzen, gottseidank. trotzdem, es war ein schock ...

wein

gestern nachmittag. ein paar dinge erledigt, um dann mit meiner mom im hertie den fischmann zu besuchen. lecker gebratenen fisch bzw, hummerkrabbenfischsuppe mit dem allerleckersten australischen chardonnay ... dazu lästern über die leute ringsrum, beobachten vom mann am tresen der aussah wie der raucher in den x-akten ... und albern kichern ... hoch lebe alkohol am nachmittag!

tod

dann noch nachts der film über den krebskranken ... der moment, an dem einem klar wird, daß dieser mensch dabei ist zu sterben, und nicht wieder weiterlebt, wenn der film zuende ist ... und trotzdem diese angenehme ruhe, dieses leise aufgeben ohne angst und vorwürfe ... ein würdevoller tod eines ungehorsamen jungens, immerhin hat er noch bis zwei wochen vor seinem tod geraucht, mit seinem lungenkrebs, war sich klar über sein sterben, hat sich marokko angesehen, bevor er in die klinik zum sterben ging.

ja, so kann ich es mir vorstellen, zu gehen ...

6.4.06 14:57


die strafe ...

... für uneingeschränkten sonnegenuß im kalten aprilwind ist schnupfen, hals- und kopfweh. aber das will ich gerne ertragen weil der nachmittag gestern so wunderschön an frischer luft war, ohne verpflichtungen, einfach nur kaffeetrinken und proseccotrinken und plaudern.
8.4.06 12:05


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